Balkonverkleidung am Objektbau

Die Ausstattung ganzer Wohnanlagen mit Markisen und Balkonumrandung ist kostspielig, aber rentabel. Vor einigen Jahren entschlossen wir uns dazu, ein Mehrfamilienhaus in guter Lage mit einer Balkonbespannung aufzuwerten. Im Untergeschoss befinden sich verschiedene Geschäfte, die sich nur schwer vermieten ließen.

Die Geschäftsinhaber beklagten die extreme Wärmeentwicklung während der Sommermonate. Die großflächigen Fenster sind für die Warenpräsentation wichtig. Allerdings kommt es auf die Produktgruppen an: Ein Bekleidungsgeschäft hat uns nach dem ersten Sommer gekündigt, weil die Innentemperatur so hoch lag, dass die Kundinnen kein Kleidungsstück mehr anprobieren wollten und eine Confiserie nahm vom Vertrag schon Abstand, als der Inhaber der Südlage gewahr wurde. „Da schmilzt die Schokolade ja schneller als ich sie verkaufen kann!“ Eine Lösung musste her.

Markisen für die Geschäfte

Wenn ästhetische Gesichtspunkte im Vordergrund stehen, ist meine Frau meine beste Ratgeberin. Tatsächlich ist sie auch eine zuverlässige Lieferantin praktikabler Lösungen, wo ich nur Probleme erkenne. Mit dieser Immobilie hatte ich Probleme, weil sich nur die Wohnungen gut vermieten ließen. Die Lage macht sie allerdings ebenfalls geeignet für Ladengeschäfte. Kleine Handwerksbetriebe bevorzugen andere Gegenden. An einem Sonntag habe ich meine Frau gebeten, mit mir zum Objekt zu fahren und ihr von den Vermietungsproblemen erzählt. Ihre Antwort war so einfach wie genial: „Bring doch Markisen an. Dann sind die Schaufenster im Sommer zu beschatten und es sieht auch noch hübsch aus.“ Im Verlauf des Nachmittags entwickelten wir die Idee weiter und beschlossen, eine einheitliche Fassade zu schaffen, mit Markisen und Balkonverkleidungen von oben bis unten. Am Montag im Büro habe ich mich nach Preisen erkundigt und schon bald die notwendigen Schritte in die Wege geleitet. Mit einem zuverlässigen Unternehmen wie Hofsäß Sonnenschutz ist die Umsetzung problemlos möglich.

Balkonverkleidung für die Mieter

Balkon ObjektDie Mieter zu informieren, erschien mir unverzichtbar. Einige Bewohner leben schon sehr lange hier und im Allgemeinen verstehen sich Vermieter und Mietergemeinschaft gut. Nur Frau S. bildet da eine Ausnahme. Es ist ausgesprochen schwierig, ihr etwas recht zu machen. So war ich auch nicht verwundert, dass ausgerechnet von ihrer Seite Einwände kamen: Sie fürchtete steigende Kosten für die Mietwohnung, Geräuschentwicklung bei Wind und vieles mehr. Folgerichtig versuchte sie, das Fortschreiten der Arbeiten zu sabotieren. Es schien unmöglich, mit ihr einen Termin zu vereinbaren, um wenigstens das Maß zu nehmen. Mit ihrem Widerstand konnte sie die größtmögliche Verzögerung erreichen. Eigentlich sollten die Mieter schon im Sommer vom Sonnenschutz profitieren. Es wurde dann doch noch Herbst, bis die Montage endlich beendet war.

Alle glücklich? Ja!

Meine Frau beglückwünschte mich für die sehr geschmackvolle Auswahl an Markisenstoffen für die Ladengeschäfte und als Balkon Sichtschutz. Wir wählten ein Blockstreifenmuster, dessen Farbton gleichfalls unifarben verfügbar ist. Den gewerblichen Mietern stellten wir frei, die Markise mit einem zu Aufdruck versehen. Das Wechseln des Markisentuchs ist nicht besonders anspruchsvoll. Einige nahmen den Vorschlag dankend an. Die bis dahin unvermieteten Ladenflächen fanden schnell neue Pächter, die jetzt ebenfalls mit einem gedruckten Logo auf ihr Geschäft aufmerksam machen. Die Balkonverkleidungen mit ihren hellen Streifen bilden einen ansprechenden Kontrast und die Immobilie ist jetzt ein Blickfang im Straßenbild.

Ein Winterspaziergang

Meine Frau und ich lieben kalte Wintertage und nutzen sie gern, um uns nach der langen Büroarbeit ein wenig die Beine zu vertreten. Von Zeit zu Zeit verbinden wir diese Ausflüge mit einer Inaugenscheinnahme der Immobilien. So auch im Dezember nach der Montage der Balkonverkleidungen. Einige der Balkone waren schon weihnachtlich geschmückt. Lichterketten und ansprechend dekorierte Pflanzkästen vermitteln ein freundliches Bild und lockern den einheitlichen Anblick auf. Trotz niedriger Temperaturen hielten sich einige der Mieter auf ihren Balkonen auf. Einer erblickte uns und rief uns an: „Hallo, dürfen wie Sie auf einen Glühwein einladen?“ – Wir zögerten nur kurz und sagten dann zu. Eine gute Gelegenheit, mit den Mietern mal ganz privat in Kontakt zu treten. Wir waren ausgesprochen überrascht, bei diesem Umtrunk auch auf Frau S. zu treffen. Inzwischen war sie hellauf begeistert von dem neuen Sichtschutz am Balkon und hatte Pläne: Ob wohl Wintergrillen machbar wäre? „Ja, Frau S., wir haben die Markisenstoffe extra so ausgesucht, dass sie Ihnen keine Arbeit machen. Sie sind selbstreinigend und natürlich ebenfalls mit Brandschutz ausgestattet.“ Ein Leuchten ging über ihr Gesicht – und wir sind nun sogar zum Grillen eingeladen. Ein wirklich überraschendes Ergebnis, das uns sehr freut.